Die Kongo Kampagne

„Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe“ - die Kongo-Kampagne des Difäm startet am Internationalen Frauentag und ruft gemeinsam mit Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege dazu auf, dass sexualisierte Gewalt im Kongo strafrechtlich verfolgt wird.

„Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe“ - die Kongo-Kampagne des Difäm startet am Internationalen Frauentag und ruft gemeinsam mit Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege dazu auf, dass sexualisierte Gewalt im Kongo strafrechtlich verfolgt wird. Auch die Landeskirche unterstützt diese Aktion.

Die Kongo-Kampagne des Deutschen Instituts für ärztliche Mission (difäm) fordert die Bundesregierung in einer Resolution auf, sich unter anderem um die Beendigung der Straffreiheit für Vergewaltiger im Kongo zu bemühen. Zudem sucht die Kampagne Kirchengemeinden, die an Kirchtürmen oder anderen Gebäude entsprechende Banner anbringen. In Tübingen hat laut Difäm bereits eine Kirche fest zugesagt, ein Banner aufzuhängen.

Vergewaltigung als Kriegswaffe

Vor allem im Osten der Demokratischen Republik Kongo werden seltene Rohstoffe wie beispielsweise Cobalt illegal abgebaut. Um die Abbau-Gebiete kämpfen Milizen und Soldaten, die Bevölkerung wird eingeschüchtert. Dies geschieht auch durch die massenhafte Vergewaltigungen von Frauen. Dabei stecken sich viele der Frauen mit HIV an, erleiden körperliche und seelische Schäden und werden von ihren Familien verstoßen.

Vergewaltigung wird als Kriegswaffe eingesetzt, die Täter gehen  straffrei aus. Die Resolution der Kongo-Kampagne fordert die Bundesregierung dazu auf, sich für eine Strafverfolgung der Täter einzusetzen. Zudem fordert die Kampagne, dass deutsche Unternehmen bei der Beschaffung von Rohstoffen auf die Beachtung der Menschenrechte achten müssen. Eine Dokumentation des SWR mit Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider zeigt die Lage im Kongo und wie sich die Arbeit von Dr. Denis Mukwege seit der Verleihung des Friedensnobelpreises 2018 entwickelt hat.

Resolution bis Ende Mai

Wegen der Corona-Pandemie sei die Situation im Kongo in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund getreten, teilt das Difäm mit. Mit den Bannern an Kirchen und anderen Gebäuden wolle die Kongo-Kampagne die Problematik ins Sichtfeld bringen und Passanten dazu bewegen, die Resolution zu unterschreiben. Noch bis Ende Mai können Kirchen und andere Gebäudeinhaber Vorlagen für die Banner erhalten.

Unter info@die-kongo-kampagne.de können Interessierte Materialien und Vorlagen anfordern.

Auf www.die-kongo-kampagne.de kann die Resolution unterzeichnet werden.

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